Bauingenieurwesen: Geotechnik

Geschrieben von Admin | Samstag, 19. Mai 2012

Geotechnik kommt aus dem Bereich des Bauingenieurwesens. Geotechnik ist der Oberbegriff für viele Einzelbereiche, welche sich beim Bauen mit dem Baugrund, also dem Boden, beschäftigen. Dabei macht es keinen Unterschied ob auf, in, oder mit dem Boden oder Fels gearbeitet wird. Zu den Einzelbereichen der Geotechnik gehört Grund- und Erdbau, Fels- und Bodenmechanik, Bergbau, Tunnelbau,Verkehrswegebau und Wasserbau. Die Geotechnik beim bauen auf dem Baugrund befasst sich zum Beispiel mit der Tragfähigkeit von Gebäuden. Dabei wird beispielweise geprüft, welche Kräfte sich wie auf welche Bereiche des Bodens auswirken. Wenn der Ingenieur im Bereich Geotechnik hier pfuscht, kann der Boden nachgeben und das gesamte Gebäude abrutschen, absacken und einstürzen. Der nächste Bereich der Geotechnik behandelt das Bauen im Baugrund. Dabei geht es hauptsächlich um Tunnelbauten und ähnliches. Hier müssen die Verformungskräfte und die Kräfte der Wechselwirkung zwischen dem z.B.Tunnel und dem Fels genau berechnet werden. Der letzte Bereich der Geotechnik befasst sich mit dem Bauen mit dem Baugrund. Hier wird dieser nicht als Träger oder ähnliches verwendet, sondern als Baustoff selbst. Häufige Anwendungsgebiete sind hier der Bau von Deichen oder Dämmen. Die Geotechnikbefasst sich hier mit der Standsicherheit und der Dichtigkeit des Baustoffes. Die Geotechnik ist erst sehr neu entstanden, weshalb viele Gebäude die früher erbaut wurden auf unsicherem Baugrund stehen, Dämme an manchen Stellen nicht stark genug sind, oder Tunnel in bestimmten Bereichen zu starken Kräften ausgesetzt sind.

Tags: Geotechnik Baugrund Bauen Bereich Boden Dabei Fels Tunnel Kräfte